Psychosoziale Krebsberatung für Betroffene und Angehörige

krebsgesellschaft sachsen anhalt logo ©Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt

Außensprechstunden der Krebsberatungsstellen

 

In der Außensprechstunde der Krebsberatungsstelle informieren Psychoonkolog*innen kostenfrei zu Krebserkrankungen, unterstützen bei der Krankheitsbewältigung und bei der Entscheidungsfindung, begleiten in Krisensituationen, helfen bei der Entwicklung neuer Perspektiven, geben Informationen zu sozialrechtlichen Fragen und zu Rehabilitationsangeboten und vermitteln Kontakte zu Selbsthilfegruppen sowie sozialen und medizinischen Einrichtungen.

Eine telefonische Terminvereinbarung oder eine E-Mail an info@sakg.de ist unbedingt erforderlich.

 

Psychosoziale Krebsberatung in Naumburg Psychosoziale Krebsberatung in Zeitz
Donnerstag, 2. März 2023
von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag, 2. März 2023
von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr

SRH Klinikum Naumburg

Veranstaltungsraum V2 im Untergeschoss

Humboldtstraße 31

06618 Naumburg

SRH Klinikum Zeitz

Bibliothek, 2. Etage

Lindenallee 1

06712 Zeitz

Info und Anmeldung unter 03443 338 1767 Info und Anmeldung unter 0345 478 8110


 Virtuelle ONKO-Expertensprechstunde „Leben mit einem Stoma“

Mit dem Thema „Leben mit einem Stoma“, findet am Mittwoch, den 15. März 2023, in der Zeit von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr eine virtuelle ONKO-Expertensprechstunde der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e. V. (SAKG) statt.
Nicht nur die Diagnose Darmkrebs birgt große Unsicherheiten für Betroffene und Angehörige, auch die Aussicht auf einen künstlichen Darmausgang, ein sogenanntes Stoma, bringt das bisher gewohnte Leben komplett durcheinander.

Der Begriff „Stoma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Mund oder auch Öffnung. Bei Patienten mit einem Tumor bzw. einer entzündlichen Darmerkrankung oder auch einer Erkrankung des Harnleitungssystems kann eine künstliche Öffnung, ein Stoma, angelegt werden. Dabei wird ein intakter Teil des Dünn- bzw. Dickdarms oder auch des Harnleiters durch die Bauchdecke nach außen geleitet, umgestülpt und eingenäht. Die Aufgabe eines Stomas besteht in erster Linie darin, die durch eine Operation betroffenen Körperöffnungen zur Blasen- bzw. Stuhlentleerung zu entlasten. Die Ausscheidungen werden dann in einen Beutel abgeleitet, der am Stoma angebracht wird.

Für den Alltag entstehen, neben Unsicherheiten und Scham, auch Ängste, mit einem Stoma zu leben, die aber mit einer umfangreichen Beratung weitgehend geklärt werden können. Es gibt auch Fälle, bei denen ein Stoma „zurückverlegt“ wird.

 

Prof. Dr. med. Karsten Ridwelski, Leiter des Darmkrebszentrums am Klinikum Magdeburg steht als Experte zum Tagesthema mit folgenden Schwerpunkten zur Verfügung:

 

·         Wie kann Darmkrebs vermieden werden?

·         Wann wird ein Stoma angelegt?

·         Gibt es Unterschiede zwischen einem Dünndarm- und Dickdarmastoma?

·         Wann findet eine Rückverlegung eines Stomas statt und wann wird ein Dauerstoma empfohlen?

·         Welche Rolle spielt die Ernährung bei einem Stoma?

·         Gibt es allergische Reaktionen bei einem Stoma und was bedeutet Stomapflege?

·         Was ist eine Stomatherapie und was zeichnet einen guten ambulanten Stomadienst aus?


Die Expertensprechstunde wird online, via Zoom-Meeting, stattfinden.

Anmeldungen sind ab sofort unter den Telefonnummern 03443 338 17 67 bzw. über info@sakg.de möglich.

 

Die ONKO-Experten-Sprechstunde ist kostenfrei.
Virtuelle ONKO-Expertensprechstunde „Leben mit einem Stoma“

Mittwoch, 15. März 2023, 15.00 Uhr

Virtuelle Plattform: Zoom-Meeting
Informationen und Anmeldungen:

Tel.: 03443 338 17 67; info@sakg.de

 

Wenn Sie ein Stoma haben und sich gerne mit Betroffenen austauschen möchten, können Sie dies bei der Deutschen Ilco e.V. oder auch beim Beuteltiernetzwerk e.V. tun.

Das Beuteltiernetzwerk e.V. ist aus einer großen Gruppe von Stomaträgern heraus entstanden, die sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam helfen, zusammen trauern und miteinander lachen. Die „Beuteltiere“ sind wie eine große Familie und dieses Gemeinschaftsgefühl möchten wir nach außen tragen. Niemand soll sich allein und unverstanden fühlen!

Es gibt Netzwerker oder auch sogenannte Beutelbunker, die in ganz Deutschland verteilt sitzen und Betroffenen mit Rat und Tat oder auch mit verschiedenen Materialien zur Aushilfe zur Verfügung stehen.

Die Deutsche ILCO e.V. ist eine bundesweite gemeinnützige Selbsthilfeorganisation für Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung (Stoma) sowie für Darmkrebsbetroffene und Angehörige. Als Selbstbetroffene fühlen sie sich verpflichtet, in ehrenamtlicher Tätigkeit allen Betroffenen in Deutschland Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, unabhängig von Weltanschauung, Nationalität und Kultur.