Die Entstehung des Amtes Lützen im Mittelalter
Neue Quellen zur Landesherrschaft der Merseburger Bischöfe
Für die Verwaltung des weltlichen Besitzes der Merseburger Bischöfe bildeten sich im Laufe des späten Mittelalters die Ämter heraus. Dabei handelte es sich um räumlich abgrenzbare Bezirke, in denen die Bischöfe über die Gerichtsbarkeit, Einkünfte, Steuer und Heerfolge verfügten. Mittelpunkt des Amtes war stets eine Burg. Die Burg Lützen
entstand am Ende des 13. Jahrhunderts.
Markus Cottin spricht in seinem Vortrag über die Entwicklung des Amtes Lützen mit Hauptaugenmerk auf die älteren Einheiten wie Burgwarden und Gerichtsstühlen, die die Bischöfe zu einer wirksamen Verwaltung zusammenfügten. Ferner blickt er auf das Personal des Amtes, also Vogt/Amtmann, Schosser und Schreiber. Zudem stellt er eine
bislang unbekannte Quelle zur Burg Teuditz, die Lützen unmittelbar benachbart lag, vor.
24. April, 17 Uhr Einlass, 18 Uhr Beginn
Museum Lützen 1632
Eintritt im VVK 3 €
Abendkasse 5 €
Weitere Informationen unter www.museum-luetzen-1632.de
Veranstaltungsort(e)
Gustav-Adolf-Straße 42