Die Günther-Säule

Günthersäule

An der Südseite der Lützener Stadtkirche St. Viti steht eine korinthische Säule zum Andenken an Christian Gottfried Günther, der am 20. August 1796 in Lützen geboren wurde und als armer Kürschnergeselle nach Amerika auswanderte. Er erwarb in New York ein großes Vermögen, starb dort am 30. Oktober 1868 und hinterließ für die Armen in seiner Geburtsstadt Lützen ein Legat von 30.000 Mark. Die Stadt Lützen dankte dem Wohltäter der Stadt, indem sie die nachfolgenden Worte an den vier Seiten der Säule anbringen ließ:

 

 

Vorderseite

Namen, Tag und Ort seiner Geburt und seines Todes

Die linke Seite

"Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen"

Die rechte Seite

"Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen"

Rückseite

"Dem Wohltäter ihrer Armen gewidmet von der dankbaren Vaterstadt"

Übrigens besuchte Christian Gottfried Günther aus New York nach 25 Jahren Abwesenheit die Stadt Lützen im Jahre 1839 wieder. Er wollte u. a. das im Jahre 1838 errichtete Gustav-Adolf-Denkmal besichtigen. Mit seinem Sohn Frederic kam er 1850 noch einmal nach Lützen.

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