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Lützen strebt Klimaneutralität bis 2045 an

mit sauberer Energie und nachhaltiger Mobilität

Das Ziel ist ambitioniert und wird nicht ganz einfach, denn ein Goßteil der Emissionen kommen von den beiden Autobahnen, die unsere Einheitsgemeinde durchqueren. 

Das geht aus einer Analyse hervor, die anlässlich eines Workshops am 4. Juni 2026 vorgestellt wurde. 20 Vertreter und Vertreterinnen aus Verkehrs- und Wohnungswirtschaft, Energieversorgung, Stadtplanung, Politik und Verwaltung sowie Bürgermeister Mirko Kother trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch unter der Leitung des Klimaschutzbeauftragten der Stadt Lützen, Mitja Seyffert.

Ziel war es, dass Klimaschutzkonzept der Einheitsgemeinde weiterzuentwickeln. Allen Akteuren wurde klar, dass zur Erreichung des grundgesetzlich verankerten Ziels „Treibhausgasneutralität bis 2045“ noch eine Menge zu tun sei.

Daher wurde ein Maßnahmenkatalog mit 28 Einzelmaßnahmen vorgestellt und anschließend in Arbeitsgruppen diskutiert. 

Schnell stellten sich entsprechende Schwerpunkte heraus, wie den Ausbau der Elektromobilität mit entsprechender Infrastruktur oder der energetischen Ver- und Entsorgung. Auch die energetische Sanierung kommunaler Gebäude wurde diskutiert., ebenso den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und das Carsharing als umweltfreundliche Perspektive in Sachen Mobilität. 

Die Stadt möchte den Austausch zum Klimaschutz auch in Zukunft fortführen. Geplant ist, einen regelmäßigen Klimastammtisch einzurichten, um auch weiter gemeinsam an den Themen zu arbeiten. Die Fertigstellung des städtischen Klimaschutzkonzepts ist bis Ende September geplant.

Bürgermeister Mirko Kother zog insgesamt ein positives Fazit: „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die uns allen am Herzen liegen muss. Die Stadt Lützen ist fest bestrebt, ihren Beitrag zur Erreichung des 2 Grad Ziels zu leisten. Dabei sind wir auf alle in Lützen wirksamen Akteure angewiesen. Wir sind froh, dass sich so viele verschiedene Akteure an diesem Prozess beteiligen, denn es geht nur gemeinsam!“