Neue Corona-Schutzverordnung im Burgenlandkreis

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Landrat Götz Ulrich erließ zum 24.11.2021 die 6. Corona-Schutzverordnung für den Burgenlandkreis. Grund sind die rasant steigenden Infektionszahlen sowie die hohe Zahl von Corona-Patienten in den Krankenhäusern (Hospitalisierungsrate von 27,49 Stand 24.11.2021). Daher werden im Burgenlandkreis ergänzend zu den neuen Landesregelungen weitere Maßnahmen ergriffen, um einer Überforderung des Gesundheitssystems entgegen zu wirken.

"Mit dem Wiedereröffnen unseres kreislichen Impfzentrums und der weiteren Impfangebote im ganzen Kreisgebiet können wir langfristig einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Kurzfristig bedarf es schnell wirkender Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, um die Überlastung der Kliniken im Burgenlandkreis abzuwenden. Wir müssen jetzt stark abbremsen", so Landrat Götz Ulrich. 

Die neue Verordnung konzentriert sich auf neun verschiedene Gebiete des täglichen Lebens. 

1. Kontaktnachverfolgung 

Seit dem 14. November 2021 konzentriert sich das Gesundheitsamt des Burgenlandkreises bei der Kontaktnachverfolgung auf die besonders zu schützenden Gruppen. Die automatische Quarantänepflicht für positiv Getestete besteht weiterhin. Es bedarf keiner gesonderten Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes. Das Gesundheitsamt setzt sich mit PCR-positiv Getesteten in Verbindung, wenn das Laborergebnis vorliegt. Es ist keine Meldung seitens der Bürgerinnen und Bürger notwendig. 

Neu sind Regelungen für positiv getestete Personen, die nicht im Burgenlandkreis wohnen, aber hier in Schulen, Heimen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten. Für sie gilt ein Betretungsverbot für die Arbeitsstätte. Das wurde bisher durch die Einrichtungen bereits praktiziert, wird nun aber rechtlich verankert. 
Beschreibung (Dateigröße)
  1. 6._coronaschvo_blk.pdf 6._coronaschvo_blk.pdf ( 147.25 kB)

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