8. Corona-Verordnung: Weitere Lockerungen beschlossen

"Die nunmehr 8. Eindämmungsverordnung dient der Umsetzung des Anfang September fortgeschriebenen Sachsen-​Anhalt-Plans", sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am 15. September in Magdeburg.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-​Benne betont, dass weiterhin viel Disziplin zur Einhaltung der Hygieneregeln notwendig sei, da durch den witterungsbedingt zunehmenden Aufenthalt in Innenräumen Risiken entstünden.

Die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:

  1. Künftig kann der Mindestabstand von 1,5 Metern bei der Nutzung von Abtrennvorrichtungen wie etwa Plexiglaswänden unterschritten werden. 
  2. Zudem ist das Führen einer Anwesenheitsliste nur noch bei Veranstaltungen und Feiern sowie in Sportstätten und Diskotheken vorgeschrieben. 
  3. Private Feiern bleiben bis zu 50 Personen erlaubt.
  4. Fachkundig organisierte Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen mit bis zu 500 Personen, ab 1. November mit bis zu 1.000 Personen stattfinden. 
  5. Jedoch bleiben Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktnachverfolgung und die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregelungen nicht möglich sind, bis Jahresende untersagt. 
  6. Ebenfalls vom 1. November an gibt es für Clubs und Diskotheken wieder eine Perspektive. Voraussetzung dafür ist, dass eine Auslastung von 60 Prozent nicht überschritten wird, Anwesenheitslisten geführt und auf Mindestabstände geachtet wird. 
  7. Das Prostitutionsgewerbe kann ebenfalls mit entsprechendem Hygienekonzept wieder öffnen. 
  8. Mit Blick auf die Adventszeit sind Weihnachtsmärkte, die über ein Hygienekonzept verfügen, erlaubt, wenn die pandemische Entwicklung dem nicht entgegensteht. 
Die Verordnung tritt am 17. September in Kraft und bleibt bis 18. November gültig.

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