Öffentliche Auslegung des Entwurfs zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Lützen gemäß § 3 Abs. (2) BauGB

Die Stadt Lützen führt das Aufstellungsverfahrens des Flächennutzungsplanes für das gesamte Gemeindegebiet durch. Der Stadtrat der Stadt Lützen hat in öffentlicher Sitzung vom 27.11.2017 den Beschluss über die öffentliche Auslegung des Entwurfes des Flächennutzungsplanes gemäß § 3 Abs. (2) BauGB gefasst.

Die Stadt Lützen führt das Aufstellungsverfahrens des Flächennutzungsplanes für das gesamte Ge-meindegebiet durch.
Der Stadtrat der Stadt Lützen hat in öffentlicher Sitzung vom 27.11.2017 den Beschluss über die öf-fentliche Auslegung des Entwurfes des Flächennutzungsplanes gemäß
§ 3 Abs. (2) BauGB gefasst. Der Beschluss wird hiermit bekannt gemacht.

Der Entwurf des Flächennutzungsplans der Stadt Lützen, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung liegt in der Zeit

vom 18. Dezember 2017 bis einschließlich 26. Januar 2018

im Bauamt der Stadt Lützen, Markt 1 in 06686 Lützen zu folgenden Sprechzeiten sowie nach Verein-barung zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

Montag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 14.30 Uhr
Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.30 Uhr
Donnerstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.30 Uhr
Freitag 09.00 - 11.30 Uhr

Weiterhin können die Unterlagen während des o. g. Zeitraums im Internet unter www.stadt-luetzen.de (Menüpunkt Bürger / Bekanntmachungen, de/bekanntmachungen.html) im PDF-Format abgerufen werden.

Während der Auslegungsfrist können von Jedermann Stellungnahmen, Anregungen und Hinweise zum Entwurf des Flächennutzungsplans der Stadt Lützen schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Es besteht die Möglichkeit der Erörterung.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Flächen-nutzungsplans der Stadt Lützen unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lützen deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungs-plans der Stadt Lützen nicht von Bedeutung ist.
Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Ein-wendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt Lützen wird eine Umweltprüfung gemäß § 2 Abs. (4) BauGB durchgeführt. Hierauf wird hingewiesen.

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen und Unterlagen zur Einsichtnahme aus:
 Umweltbericht (als Bestandteil der Begründung des Flächennutzungsplanes) mit Beschreibung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen auf die Schutzgüter
 Tiere (insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf den Lebensraum);
 Pflanzen (insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf den Lebensraum);
 Fläche (insbesondere zur Rückentwicklung von Bauflächen sowie Flächeninan-spruchnahme durch neue Planungsflächen);
 Boden (insbesondere zur Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Bodens);
 Wasser (insbesondere zu den festgesetzten Überschwemmungsgebieten sowie den Auswirkungen der Rückentwicklung von Bauflächen);
 Klima und Luft (insbesondere zu den Auswirkungen auf den Immissionsschutz);
 Landschaft (insbesondere zum Schutz des Landschaftsbildes, auch in Verbindung mit dem Landschaftsschutzgebiet Saaletal);
 biologische Vielfalt (insbesondere in Bezug auf die Vernetzung von Biotopen und Grünstrukturen sowie Maßnahmenflächen);
 das Schutzgut Mensch (insbesondere zu den Auswirkungen auf den Immissions-schutz) sowie
 auf die Kultur- und Sachgüter (insbesondere auf archäologische Kulturdenkmale sowie den Baudenkmalschutz).

Es werden folgende nach Einschätzung der Stadt Lützen wesentlichen, umweltbezogenen Stellung-nahmen zum Flächennutzungsplan Lützen ausgelegt:

 Stellungnahme des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt vom 03.02.2017 zu den Belan-gen des Hochwasserschutzes sowie des Umwelt- und Artenschutzes;
 Stellungnahme des Burgenlandkreises, vom 31.01.2017 zu den Belangen des Denkmalschut-zes, des Bodenschutzes, der Schutzobjekte nach BNatSchG sowie NatSchG LSA, forstlichen Belangen, den Belangen der Trinkwasserschutzzonen sowie des Hochwasserschutzes;
 Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie vom 17.01.2017 zu den Belangen der Bau- und Kunstdenkmalpflege;
 Stellungnahme des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten vom 22.02.2017 zu den Belangen des Schutzgutes Bodens zur landwirtschaftlichen Nutzung;
 Stellungnahme des Landeszentrum Wald vom 31.01.2017 zu den forstlichen Belangen;
 Stellungnahme des Landesamtes für Geologie und Bergwesen vom 01.02.2017 zu den Be-langen der Trinkwasserschutzzonen;
 Stellungnahme des BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz, vom 02.02.2017 zu den Belan-gen der gesetzlich geschützten Biotope, des Schutzgutes Luft, der Wasserschutzgebiete, der biologischen Vielfalt, der Tiere und Pflanzen sowie der Kultur- und Denkmalpflege;
 Stellungnahme des Bauernverbandes Burgenland e.V. vom 03.02.2017 zu den Belangen des Schutzgutes Bodens zur landwirtschaftlichen Nutzung.


Stadt Lützen, den 28.11.2017

(Siegel)

Könnecke
Bürgermeister

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